Ein Leben ohne Kuchen ist möglich - jedoch sinnlos.

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Samstag, 6. Februar 2016

Cake Pops - Spaßiges zur Faschingszeit

Natürlich muss es nicht nur zur Karnevals- oder Faschingszeit sein. Cake Pops passen immer und überall, da man sie wunderbar dem Anlass anpassen kann. Schlicht und chic mit weißer Schokolade für elegante Feierlichkeiten, oder bunt und schrill - von außen wie innen - für Kindergeburtstage, Karneval oder einfach mal so zwischendurch.
Hier meine liebste Basis-Variante für ca. 30 Stück.


Am besten ihr startet für den Basiskuchen einen Tag/Abend zuvor. Wenn es zeitlich eng wird, könnt ihr auch einen ganz normalen Kuchen aus dem Supermarkt kaufen. Dann entfällt der erste Schritt.

Ihr braucht:
FÜR DEN TEIG DES BASISKUCHENS
125g Butter
80g Zucker
2 TL Vanillezucker
2 Eier
250g Mehl
1 TL Backpulver
125ml Milch

FÜR DAS FROSTING
40g Butter
150g Creme Fraîche
100g Puderzucker
½ Fläschchen Buttervanille-Aroma

FÜR DEN GUSS
verschiedene Kuvertüren je nach Geschmack (hell/dunkel/Vollmilch/Nougat), entweder als Kuchenglasur oder als Blockschokolade
1 TL Palmin (optional)

DEKO
bunte Streusel
Schokoraspeln
Haselnusskrokant

AUSSERDEM
Cake Pops-Stäbchen
Halter für Cake Pops oder dicke Styroporplatte

Am Vortag die Butter in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät schaumig aufschlagen und mit dem Zucker, den Eiern und dem Vanillezucker zu einem cremigen Teig rühren.
Das Mehl und Backpulver darübersieben und gut unterrühren. Langsam und Schluck für Schluck die Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
Nun den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform (oder eine andere Form - letztendlich ist die Kuchenform egal!) füllen und bei
180°C Ober/Unterhitze, 40 - 50 Min
backen. 
Je nach Backofen kann die Backzeit variieren, deshalb nach 40 Minuten die Stäbchenprobe durchführen. Den Kuchen aus der Form stürzen und gut abkühlen lassen.

Am nächsten Tag wird für das Frosting die Butter mit der Creme Fraîche mit einem Handrührgerät aufgeschlagen und der Puderzucker sowie das Buttervanille-Aroma untergemischt. 

Nun zerbröselt ihr in einer großen Schüssel den Rührkuchen vom Vortag (bzw. den gekaufen Rührkuchen) mit den Händen. Die Größe der Krümel könnt ihr selbst je nach Geschmack entscheiden, ich zerkleinere sie immer relativ fein.
Jetzt wird die Frosting-Creme hinzugefügt und gut mit den Kuchenbröseln, sodass ihr eine schöne, feste Teigmasse erhaltet.

Aus dieser Masse formt ihr kleine Kugeln (Tipp: Einen Esslöffel oder Eisportionierer verwenden, damit alle Cake Pops gleich groß sind) und legt diese auf Backpapier. Ist der Teig verarbeitet, kommen die Cake Pops für 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sie gut durchkühlen.


Ihr könnt den Cake Pop auch in verschiedene Schokoladen tauchen
In dieser Zeit könnt ihr gut die Kuvertüre vorbereiten. Dafür entweder die Kuchenglasur oder die klein gehackte Blockkuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops-Stäbchen bereit legen. Gebt zur geschmolzenen Kuvertüre etwas Palmin, damit die Schokolade schön geschmeidig wird.

Nehmt nun die gekühlten Cake Pops aus dem Kühlschrank. Die Stäbchen werden ca. einen Zentimeter tief in die Schokolade eingetaucht und mittig in die Teigkugeln gesteckt. Danach werden alle Cake Pops nacheinander in die Schokolade getaucht und vollständig bedeckt. Lasst sie etwas abtropfen und stellt sie in einen Cake Pop-Ständer oder steckt sie in ein Stück Styropor. Solange die Schokolade noch leicht feucht ist, könnt ihr sie mit bunten Streuseln o.Ä. dekorieren.


Es gibt mittlerweile in verschiedenen Dekoläden (idee, Xenos, Depot, ... ) tolle Cake Pops Halter, mit denen ihr eure Cake Pops super in Szene setzen könnt.

Übrigens könnt ihr zur Cake Pops-Masse noch verschiedene Geschmacksrichtungen hinzufügen. Es muss auch nicht immer das Buttervanille-Aroma untergemischt werden, probiert es doch auch mal mit etwas Zitronenschalenabrieb, Himbeerpüree oder Marmelade oder für die elegantere Variante fügt einen guten Schluck Sekt oder Champagner der Frosting Creme hinzu. Eurer Phantasie ist keine Grenze gesetzt.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!
Euer Fräulein Drossel

Dienstag, 2. Februar 2016

Neues Jahr - neue Optik

Es gibt wieder einige optische Layout-Veränderungen hier auf meinem Blog - und bald auch in meiner Küche, wenn die Balkon-Bauarbeiten abgeschlossen sind. Dann erfolgt auch dort ein neuer Anstrich.
Jetzt ist alles bereit für neue Rezepte!

Bis ganz bald!
Euer Fräulein Drossel

Traumerfüllung: check!

Ich melde mich im inzwischen schon einem Monat altem neuen Jahr zurück mit einer wunderbaren Neuigkeit: Ich habe mir meinen langjährigen Traum erfüllt und mir endlich eine KitchenAid gekauft. Es ist so eine wunderbare, robuste Maschine und sie passt so traumhaft gut in meine Küche. Vor allem hat sie eine ausreichend große Rührschüssel um auch mal eine größere Menge Teig herzustellen.


Und weil ich so begeistert bin läuft sie natürlich schon heiß und ich habe bereits einige neue Rezepte ausprobiert und gesammelt. Diese lade ich in den nächsten Wochen hier hinein. Es geht nun ganz langsam auch auf Ostern zu und auch hierfür habe ich einige neue und originelle Rezepte. Aber zuerst kommt am Samstag noch ein Blitzrezept für eure Karnevalsparty.

Auf in ein neues Jahr in meiner Backstube!
Euer Fräulein Drossel

Sonntag, 14. September 2014

Es wird herbstlich...

... draußen vor der Türe und auch hier in meinem Blog.
Nach langer Zeit melde ich mich wieder zurück mit vielen neuen, tollen und von mir getesteten und für gut befundenen Rezepten.
Heute habe ich wie schon bei Instagram versprochen, eine Zwetschgentarte mit Baiserhaube für euch im Gepäck. Die ist schnell gemacht, sieht super aus und schmeckt köstlich! Gerade jetzt ein tolles Rezept zur Zwetschgen/Pflaumenzeit. Ihr könnt hierfür sowohl Pflaumen als auch Zwetschgen verwenden. Ich habe eine ca. 22cm große Tarteform verwendet.


Ihr braucht:
TEIG
500g Zwetschgen/Pflaumen
75g Butter
1 Prise Salz
60g Zucker
1 Ei
1 EL Whiskey
¼ Pck. Backpulver
160g Mehl
1 EL Milch

BAISERHAUBE
2 Eiweiß
50g Puderzucker

Die Butter mit dem Ei und dem Zucker schaumig rühren, nach und nach Salz und Whiskey hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und über den Teig sieben. Die Milch hinzufügen und alles zu einem schönen Teig verkneten. Sollte der Teig noch zu flüssig sein, einfach Stück für Stück noch etwas Mehl hinzugeben.
Eine Tarteform einfetten und den Teig hineindrücken, mit einer Gabel den Boden einstechen. Ich habe darauf noch ca. 2 TL Vanillejoghurt verteilt, den könnt ihr aber auch weglassen. Der war bei mir noch übrig.


Die Zwetschgen halbieren und entsteinen und mit der Rundung nach oben auf den Teig anrichten. Jetzt kommt die Tarte bei 
180°C, 25-30 Min.
in den Ofen.

Kurz vor Ende der Backzeit das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Falls es keine schöne steif-klebrige Masse ergeben sollte könnt ihr mit einer Prise Salz und einem Spritzer Zitronensaft nachhelfen.

Die Tarte aus dem Ofen nehmen und mit der Masse bedecken. Jetzt mit der Unterseite eines Teelöffels kleine Spitzen nach oben ziehen.


Danach geht die Tarte nochmal für ca.
10 Minuten
in den Ofen. Behaltet sie aber im Auge, je länger die Baiserhaube im Ofen ist, umso dunkler wird sie wenn der Zucker karamellisiert.


Lasst es euch schmecken!
Euer Fräulein Drossel

Mittwoch, 30. April 2014

Pfirsich-Melba-Törtchen

Wieder einmal etwas schnell Gemachtes für die Kaffeetafel, passend zum Frühling in zartem Rosa mit herrlich leichter Quark-Creme. Am besten, ihr backt den Kuchen schon einen Tag vorher, damit die Creme über Nacht durchkühlen kann.

Für eine 20er Springform braucht ihr:

TEIG
150g Butter
120g Zucker
4 Eier
½ Pck. Vanillezucker
4 EL Milch
2 TL Backpulver
180g Mehl
1 Fläschchen Zitronenaroma

FÜLLUNG
120g Himbeeren
150g Pfirsiche (frisch oder aus der Dose)
250g Magerquark
50g Joghurt
120g Schmand
2 Beutel Agartine
Himbeerfruchtaufstrich

Zuerst Butter und Zucker schaumig aufschlagen, Eier, Vanillezucker und Zitronenaroma hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und langsam in den Teig einrieseln lassen. Zum Schluss noch die Milch hinzufügen. Jetzt den Kuchenteig in eine gefettete Springform mit 20cm Durchmesser füllen und im Ofen bei

180°C, 35-40 Minuten

backen.


Ist der Kuchen abgekühlt, teilt ihr ihn (je nach Höhe) in 2 Böden. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring darum anpassen, sodass noch ca. 2-3 mm Platz um den Boden bis zum Tortenring ist. Auf den Boden eine dünne Schicht Himbeerkonfitüre streichen. 
Die Himbeeren und Pfirsiche pürieren und mit der Agartine nach Packungsanleitung erhitzen. Quark, Joghurt und Schmand zusammen mit dem Honig zu einer glatten Creme verrühren. Nun das Himbeer-Pfirsich-Püree unterrühren.
Ein Drittel der Creme auf der Konfitüre verteilen und den zweiten Boden darauf setzen. Auch hier bestreicht ihr diesen erst mit Himbeerkonfitüre und danach mit der Creme und behaltet noch einen Rest für die Creme-Häubchen zurück. Jetzt stellt ihr das Törtchen für eine Stunde in den Kühlschrank. Ist die Creme geliert, könnt ihr sie mit Häubchen garnieren. Dann stellt ihr sie am besten über Nacht wieder in den Kühlschrank und garniert sie nach Belieben zum Beispiel mit gehackten Mandeln.

Lass es euch schmecken!
Euer Fräulein Drossel

Samstag, 26. April 2014

Red Velvet Cake mit Rosé Sekt Crème

Mein erster Versuch eines Red Velvet Cakes ist wunderbar gelungen und kam sehr gut an. Der Red Velvet Cake ist ein typischer amerikanischer Kuchen für alle möglichen Gelegenheiten, vergleichbar zB. mit unserer Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Er sieht tatsächlich aus wie roter Samt und ist herrlich fluffig.
Ich als Schokoholic hab es mit dem Kakaopulver ein wenig übertrieben, weshalb mein Red Velvet Cake eher ein dunkles rotbraun angenommen hat. Dafür habe ich die Sekt-Crème noch etwas rosé eingefärbt.

Für eine Ø20cm Springform (3-stöckige Torte) braucht ihr:

TEIG
125g Butter
125g Zucker
3 Eier
1 Pck. Vanillinzucker
2 TL Kakao [ich hab 2 EL genommen]
rote Lebensmittelfarbe
200g Mehl
1 Pr. Salz
100ml Buttermilch
1 TL Weißweinessig
½ TL Natron
½ TL Backpulver

CREME
450ml Milch
4 EL Speisestärke
2 Pck. Vanillinzucker
Vanillearoma
2 Pr. Salz
125g weiße Schokolade
120g weiche Butter
100g Zucker
1 Pck. roter Tortenguss
300ml Rosé Sekt
2 EL Zucker

Die Butter mit dem Zucker, Vanillinzucker und Eiern schaumig schlagen. Lasst langsam den Kakao einrieseln und fügt die rote Lebensmittelfarbe nach Bedarf hinzu. Mischt jetzt das Mehl und das Salz abwechselnd mit der Buttermilch unter den Teig. Fettet eine Springform ein, denn jetzt muss alles ein bisschen schnell gehen: Vermischt in einem kleinen Schüsselchen Natron und Backpulver und fügt den Teelöffel Weißweinessig hinzu. Nun beginnt die kleine Reaktion und es beginnt zu schäumen. Wenn ihr das Gemisch etwas verrührt habt, hebt es unter den Teig und füllt alles in die Springform. Durch die "blubbernde" Reaktion wird der Teig schön luftig-leicht. Dann ab in den Ofen bei

175°C, 45-50 Minuten

Nach 40 Minuten könnt ihr die Stäbchenprobe anwenden. Dafür einfach mit einem Zahnstocher in die Mitte des Kuchens stechen. Bleibt der Teig nicht mehr am Zahnstocher hängen ist der Kuchen fertig.
Während der Kuchen bäckt, könnt ihr euch schon der Crème widmen. Die Milch zusammen mit der Speisestärke, dem Vanillinzucker und Salz unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis sie eine zähflüssige Puddingmasse wird. Diese Masse mit Frischhaltefolie überziehen (damit sich keine Haut bildet) und abkühlen lassen. 
Die weiße Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und zusammen mit der Butter, ca. 50ml Sekt und dem Zucker unter Puddingmasse rühren.


Nach dem Backen den abgekühlten Kuchen in drei gleichgroße Böden schneiden. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit Hilfe eines Tortenrings fixieren. Nun nach Packungsanleitung einen Tortenguss mit dem restlichen Sekt und 2 EL Zucker anrühren und auf den ersten Boden geben. Mindestens 10-15 Minuten abkühlen lassen, danach eine Schicht Crème darauf verteilen. Darauf den zweiten Boden legen und ebenfalls mit Crème bestreichen. Zuletzt den dritten Boden aufschichten und die restliche Crème darauf glatt streichen. 
Die Torte am besten über Nacht (mindestens aber 3 Stunden) in den Kühlschrank stellen, damit die Crème sowie der Guss schön fest werden kann.

Guten Appetit!
Euer Fräulein Drossel

Freitag, 25. April 2014

Nutella-Banane-Marmor-Gugl

Meine liebste Frühstücksbrot-Kombination jetzt auch als Mini Gugl. Ursprünglich wollte ich normale Marmor-Gugl machen, habe mich aber während des Backens direkt umentschieden und mit Nutella und Banane herumexperimentiert. Das Ergebnis könnt ihr hier nachbacken:


Für 18 Mini Gugl braucht ihr:

50g Butter
50g Zucker
1 Ei
80g Mehl
½ TL Backpulver
50g Banane
2 EL Milch
1-2 EL Nutella
1 EL gemahlene Haselnüsse

Zuerst schlagt ihr die Butter mit dem Zucker und dem Ei schaumig. Wie schon bei den Bananensplit-Gugeln müsst ihr nun auf einem seperaten Tellerchen die Banane zerdrücken und mit der Milch zu einem Brei vermischen. Nun noch das gesiebte Mehl und Backpulver sowie das Bananenmus unter den Teig heben, die Hälfte des Teiges in eine Spritztüte füllen und zur Hälfte in die Förmchen spritzen. 
In der Mikrowelle (Achtung: nur wenige Sekunden!) die Nutella etwas erwärmen, dass sie weicher wird und zusammen mit den gemahlenen Haselnüssen zum Teig hinzufügen. Falls der Teig zu fest wird könnt ihr noch einen Schwapp Milch hinzufügen, damit er schön cremig bleibt. Ich habe auch noch einen Teelöffel Kakaopulver hinzugefügt, damit es einen schönen dunklen Schokoteig gibt. Wenn ihr wollt, könnt ihr stattdessen auch klein gehackte Schokostückchen darunter mischen.
Jetzt den dunklen Teig in die Spritztüte füllen und die andere Hälfte der Förmchen befüllen. 
Für einen "marmorigen" Look könnt ihr nun noch die beiden Teige mit einem Zahnstocher etwas verwirbeln. Ich habe es mit einer Gabel versucht, das hat allerdings nur bedingt funktioniert.
Das Ganze kommt dann bei

210°C, 15 Minuten

in das untere Drittel des Backofens.
Als Dekoration braucht es bei diesen Mini Gugl meiner Meinung nach nichts. Wenn ihr aber möchtet, könnt ihr es leicht mit Kakaopulver oder Puderzucker bestauben.

Guten Appetit!
Euer Fräulein Drossel